Buchvorstellung: Light and Film

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Ein gutes Buch für ein Timelife-Buch. Die übliche Einleitung in die Kunst und Technik der Fotografie ist stark vereinfacht aber durch Beispiele sehr gut veranschaulicht. Wenig Text und viele Bilder. Die Qualität der Bilder ist in der zweiten, überarbeiteten Auflage gut aber nicht überwältigend.

Die Erklärungen über die Physik und Chemie der Fotografie sind stark vereinfacht. Einen praktischen Nutzen bringen diese Ausführungen höchstens für Analogfotografen. Für Einsteiger enthält das Buch aber genügend Informationen mit Anwendungsbeispielen zur Verwendung von Film. Die Labortechnik wird ausgeklammert.

Etwas besonderes sind die Bildergeschichten zu den ersten fotografischen Verfahren. Gleich ausprobieren möchte man diese. Leider enthält das Buch aber keine Verweise auf weiterführende Literatur, die nötig wäre um selber Calotypien etc. zu machen.

Wer das Buch in einem Antiquariat sieht, sollte es sich kaufen. Wissenschaftliche Bibliotheken führen das Buch nicht.

Time-Life Books. Light and Film. Alexandria, Va: Time-Life Books, 1981.

Fotomuseumwinterthur zum Zwanzigsten

Fotomuseum WinterthurSeinen zwanzigsten Geburtstag feiert das Fotomuseum Winterthur mit einer Ausstellung über Architektur und Fotografie. Geboten wird ein bunter Gabentisch mit edlen Geschenken aus der Frühzeit der Fotografie (Calotypie William Henry Fox Talbots von 1845), Stylischem wie Bally Plakaten und Unterhaltsamem in Form von alten und älteren Stadtansichten zum Wiedererkennen. Das weite Feld, welches das Thema öffnet, gliedert Thomas Seelig in zahlreiche thematische Einheiten z.B. um die Geschichte der Architekturfotografie, das Verhältnis von Fotografie, Architektur und Ideologie sowie die Städtefotografie damals und heute. Diese einzelnen Bereiche bleiben ihrer grossen Zahl wegen zwar etwas kurz, sind aber teilweise sehr gut gelungen. Die vielen kleinen Teile wollen aber nicht so recht zu einem Ganzen zusammenkommen. Zwanzig ist jedoch auch nicht das Alter der grossen Überblicke und Zusammenhänge. Die Begabung ist deutlich und wir sind auf die nächsten zwanzig Jahre gespannt.

Grossformatvergrösserer im Labor 2

Omega D5500 im Labor 2

Omega D5500 im Labor 2

Neu haben wir im Labor 2 einen Grossformatvergrösserer für grosse Mittelformatnegative (z.B. 6×9 oder 12×9) und Grossformat-Negative.

Der Omega D5500 ist mit einem 150mm Objektiv ausgestattet.

Die Benutzung des Vergrösserers ist nur nach kurzer Einführung möglich, da die Höhenverstell-Rollen abgenutzt sind und man den Vergrössererkopf zudem in die Decke fahren kann… (Wir arbeiten an einer Lösung.)

 

Worldwide Pinhole Photography Day (28. April)

Wieso alles einen Tag haben muss? Aber Feste soll man feiern wie sie fallen:

Am 28. April ist Worldwide Pinhole Photography Day.

Die Labors sind am 28. April und am 29. April reserviert für Lochkamerafotografinnen und -fotografen. Wir werden unsere Fotos auf http://www.pinholeday.org posten. (Die Bilder müssen allerdings erst bis am 31. Mai hochgeladen werden. Unter Umständen könnten wir auch eine kleine Ausstellung organisieren.)

Was wir genau machen hängt von eurem Interesse ab. Wir haben z.B. eine Ilford Lochkamera, die wir gerne Teilen und natürlich basteln und testen wir vorher noch Kameras. Schickt uns eine E-Mail, wenn ihr mitmachen wollt.

Literatur

Olpe, Peter:  Die Lochkamera: Funktion und Selbstbau. Lindemanns: Stuttgart. 2001
http://opac.nebis.ch/F?func=direct&local_base=NEBIS&doc_number=008560742

Adams, Ansel: Die Kamera. 2. Aufl. Christian: München. 1985, S. 17-20.
http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&CON_LNG=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=001723880 

Links

Tests

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Bilder: Christoph Laszlo, 2013

 

Laborputz

Laborputz im AprilDas Analoglabor hatte ein bisschen Pflege nötig. Diese haben wir ihm am Mittwoch gegönnt. Auf der morgendlichen Ausfahrt zur Chemieentsorgung haben wir Bekanntschaft mit eingelegten Eselmägen und Fohlenbeinen gemacht, die den Weg alles Chemischen an der ETH nahmen. Zurück im Labor gab es eine kleine Abwaschorgie. Wannen, Flaschen, Ablagen, Waschbecken und am Ende auch der Boden: alles wurde gründlich geschrubbt. Schlussendlich – kurz vor der Ermattung – haben wir auch einiges ausgemistet und aufgeräumt. Die Einrichtung wurde auf das beschränkt, was wirklich gebraucht wird, um dem überbordenden Chaos etwas Einhalt zu gebieten. Wir hoffen ihr erfreut euch genauso am sauberen und ordentlichen Labor wie wir.